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23.04.2008

Körper, Geist und Seele Organisation
Die Kunst, die natürliche Balance wieder herzustellen.

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Willow System Behandlungs Beispiel 1

Kurzbeschreibung einer Patientin: 44 Jahre alt, morgendliches Aufwachen mit verkrampftem Kiefer und steifem Nacken. Sie fühlte sich dadurch

Schulmedizinisch austherapiert, waren die Schmerzen nur leicht besser.

Im Behandlungsverlauf fanden sich Schritt für Schritt immer mehr Ursachen für die beschriebenen Beschwerden und konnten allmählich behoben werden. Nach fünf Behandlungseinheiten zu je 1 Stunde fühlte sich die Patientin nach eigenen Worten

Nach einer halbjährigen Therapiepause kam die Patientin wieder, weil sie erneut erste Anzeichen von Verkrampfungen im Kiefer spürte. Wir suchten und fanden nun weitere Ursachen für ihre Probleme, die in der ersten Behandlungssequenz noch nicht offensichtlich waren. Es gelang uns also, tiefer in die krank machenden Mechanismen vorzudringen.

Laut eigenen Angaben geht die Patientin inzwischen mit Stresssituationen viel gelöster um und fllt näicht mehr in die „alten extremen Verspannungen zurück“
(Zähne zusammenbeißen und Nacken verkrampfen).

Inzwischen hat sie sogar selbst die Ausbildung zum Willow System Practitioner gemacht und möchte sich auf die Beratung von Menschen mit Kieferverspannungen spezialisieren!


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Willow System Behandlungs Beispiel 2

Vor vielen Jahren kam Frau K. in meine Praxis. Sie hatte schon seit 30 Jahren MS, lief dennoch an zwei Stöcken und suchte nach einer Therapeutin, die sie darin unterstützte, einen alternativen Weg in der Behandlung ihrer Krankheit einzuschlagen. Sie selbst hatte bereits damit begonnen, einige herkömmliche Behandlungsmethoden für MS abzulehnen. Darin bestätigend, behandelte sie ein Arzt bereits mit alternativen Heilmitteln.

Meine Aufgabe bestand zunächst einmal darin, sie wieder an alle Funktionen, die der Körper aus sich selbst heraus noch hatte, aber nicht ausführen konnte, wieder anzubinden, bzw. immer wieder daran zu erinnern, wie er das macht. Hierzu benutzte ich Kombinationen zwischen Craniosacral-Therapie, Akupressur, Muskel- und Gelenktechniken, Kinesiologie und mehr.

Als ihr Zustand mit der Zeit stabiler wurde, arbeiteten wir an den tieferen Ursachen für ihre Krankheit und daran, wozu dieser Weg vielleicht auch gedient haben könnte. Dadurch bekam die MS eine ganz andere Bedeutung und die Notwendigkeit der Krankheit auch. Gemeinsam schauten wir den größten Ängsten ins Gesicht, gingen liebevoll und sachte durch sie hindurch, um sie dann zu transformieren. Dadurch saßen sie nicht mehr wie eine unheimliche schwarze Gestalt im Nacken der Patienten, sondern sie konnte sich jetzt tatsächlich der Heilung widmen.

Nach vielen Jahren können wir gemeinsam nun folgende Bilanz ziehen: Obwohl am Anfang noch Schübe zu verzeichnen waren, stabilisierte sich ihr Zustand, und sie ist seit nunmehr 6Jahren schubfrei gewesen. Dies hatte der behandelnde Arzt dokumentiert und bestätigt. Dafür sind in erster Linie die Patientin selbst verantwortlich, denn sie hat für sich selbst und ihre Erkrankung die volle Verantwortung mit den dazugehörigen Konsequenzen und Möglichkeiten übernommen, die Unterstützung des Arztes, der einen alternativen Behandlungsplan nicht sabottiert, sondern ergänzt hat und unsere gemeinsame Arbeit, die Raum für Entwicklungen zugelassen hat, die mit einem anderen, negativ vorgefertigten Gedankengut im Kopf nicht möglich gewesen wäre.

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Willow System Behandlungs Beispiel 3

Felix, ein Kind, das sich mitten in der Wachstumsphase befand, bekam vom Orthopäden ein Korsett verordnet, weil sein „Rücken ganz krumm war“. Der behandelnde Hausarzt der Familie, mit dem ich gemeinsam schon einige „schwierige Fälle“ gelöst hatte, war skeptisch, ob Felix wirklich mit einem Korsett geholfen werden konnte, denn bei diesem Kind waren noch mehr Dinge „aus dem Gleichgewicht“ als nur der Rücken. Er bat mich, Felix mal unter die Lupe zu nehmen und tatsächlich waren seine Bedenken berechtigt gewesen: Er hatte aus neurologischen(!) Gründen Probleme mit seiner Muskelspannung und alte Verletzungen im linken Bein, die aus einem schweren Unfall resultierten, was zu einer stark ausgeprägten Beinlängendifferenz führte. Somit konnte er seinen Rücken nicht in der Mitte halten, woraus eine so genannte Skoliose (Wirbelsäulenverbiegung) entstand. Mit einem Korsett hätten wir nicht die Ursache hierfür behandelt, sondern einfach nur das Symptom.

In seinem speziellen Fall war es also notwendig gewesen, eine Schuherhöhung anzuordnen und sein Nervensystem so zu behandeln, dass er seine gesamte Statik völlig neu ausrichten und wieder Muskeln aktivieren konnte, die bislang „nur untätig in der Gegend herumgelungert haben“.

Im weiteren Verlauf kam heraus, dass familiäre Schicksale auf „den Rücken des Kindes“ drückten, was die Behandlung dahingehend erweiterte, wieder eine heilende Ordnung in das in Unordnung geratene Familiensystem zu bringen, die „ent-lastend“ für Felix war. Dies geschah mittels Gespräch, Bewusstmachen von Wirkmechanismen innerhalb der Familie,dem Einnehmen seines eigenen „guten Platzes innerhalb seiner Familie“ und dem Aufspüren und Behandeln von Blockaden bezüglich der Lösung mittels kinesiologischem Muskeltest und entsprechenden Behandlungstechniken.

Inzwischen kommt Felix nur noch selten zu mir. Immer dann, wenn er mal wieder „eine gewisse Ordnung braucht“, wie er selbst es ausdrückt, gönnt er sich eine Behandlung von 30 bis 60 min, je nachdem wie viel „in Unordnung geraten ist“. Diese reicht ihm dann wieder für eine ganze Weile…

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Willow System Behandlungs Beispiel 4

Herr S., 45 Jahre alt, kam zu mir in die Praxis mit allerlei diffusen Beschwerden wie Kreuzschmerzen, Migräneanfällen, nächtlichem Zähneknirschen, wandernden Gelenkbeschwerden, Schlafstörungen, Magen-Darm-Problemen, Melancholie, „irgendwie ging es ihm nie richtig gut“. Er selbst sei „Realist und würde eigentlich an solche Methoden nicht wirklich glauben“ und auf meine Frage, weshalb er dennoch zu mir käme, antwortete er, dass sein Arbeitskollege schon mal hier gewesen sei und wider Erwarten ginge es diesem Mann heute sehr gut. Also, wolle er es auch mal probieren. Außerdem wurde er schulmedizinisch komplett durchgecheckt, hätte schon allerlei Behandlungen durchgemacht, aber keiner konnte ihm bisher helfen und finden würde man auch nichts, was seine Beschwerden rechtfertigen könnte. Er wurde sogar schon als Simulant dargestellt. Ich erklärte ihm, dass ich natürlich auch nicht wisse, wie er auf eine WST-Behandlung reagieren würde. Er war inzwischen aber an einem Punkt angekommen, wo er bereit war, viel mehr als zuvor zu riskieren, Hauptsache ihm würde geholfen werden. Er war sogar bereit, selbst dafür zu bezahlen. Zuvor hatte er nur Therapien und Untersuchungen gemacht, deren Kosten auch von der Krankenkasse übernommen wurden. Für ihn war es schon ein Riesenschritt überhaupt zu mir in die Praxis zu kommen.

Wir gingen langsam und behutsam vor. Ich arbeitete zuerst mehr körperlich mit ihm. Nach und nach wurde sein Vertrauen immer größer. Er konnte nun einen Unterschied im Körper spüren: Wie fühlt sich eigentlich mein Körper an, wenn er mehr und mehr in „seine Mitte kommt“ und ich meine Muskeln automatisch nicht mehr so fest anzuspannen brauche? Welche Alternative hat mein Körper, anders zu reagieren als immer gestresst (unabhängig von der äußeren Situation)? Sein Vertrauen in seinen Körper und somit auch in sich selbst konnte langsam wachsen. Er erkannte, dass die Schulmedizin nichts finden konnte, weil die Ursachen für seine Beschwerden tief in seinem Inneren zu suchen waren. Insgeheim hat er das schon lange gewusst, aber seine Ängste und die Schamgefühle hatten ihn bisher davon abgehalten, wirklich genau hinzuschauen.

Für unsere Behandlung bedeutete dies, dass wir nun gemeinsam nach den eigentlichen krankmachenden Ursachen schauen konnten. Diese fanden wir unter anderem in schmerzhaften Erfahrungen aus der Kindheit, die bislang nie richtig „verdaut“ und geheilt wurden, in Abwertungen den eigenen Eltern gegenüber, die zur Selbstabwertung führten und nie hinterfragten Glaubenssätzen, was zwischenmenschliche Beziehungen anbelangt, die eine extreme Anspannung des Patienten aufrecht erhielten. Außerdem räumte Herr S. ein, dass er nicht wirklich das Leben führe, welches er sich für sich gewünscht hätte. Es stellte sich heraus, dass er sich eigentlich für tiefsinnige und spirituelle Themen interessierte, diese Neigung aber unterdrückt hatte, „weil das ja sowieso alles so ein esoterischer Kram sei.“ Wie sich herausstellte, halfen ihm viele Übungen, die ursprünglich aus dem Yoga kommen, wieder mit sich selbst und somit mit seinen ureigensten Selbstheilungskräften in Verbindung zu kommen. Er überdachte seine Glaubenssätze bezüglich dessen, „wie er zu sein hat, was er zu denken hat, wie andere sein müssen, damit sie o.k. sind“ und vieles mehr. Inzwischen hat er eine Menge seiner Sabotage-Programme aufgegeben, sogar weitere Ausbildungen und Umschulungen gemacht und arbeitet in dem Beruf, den er schon immer ausüben wollte.

Seine Beschwerden sind deutlich zurückgegangen. Sie melden sich immer dann, wenn er unachtsam über seine Bedürfnisse hinwegfegt und auf Teufel komm raus funktionieren möchte, egal was sein Körper dazu meint. Legt dieser dann „Beschwerde“ ein, weiß Herr S. aber ganz anders damit umzugehen und zu reagieren. Seine Bereitschaft, sich trotz aller Bedenken auf einen Veränderungsprozess einzulassen, der mit Sicherheit nicht so leicht war, hat ihn am Ende als einen Menschen dastehen lassen, der aus misslichen Situationen gelernt, ja sogar einen Nutzen gezogen hat. Heute kann er seine Erfahrungen weitergeben und andere in ihren Veränderungsprozessen unterstützen.

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